Die 3 Schlüssel
für Innovation. 

Innovativ werden … aber wie?

Damit ein Unter­nehmen sich am Markt nach­haltig behaupten kann, ist es wichtig, dass es in der Lage ist, immer wieder mit neuen Pro­dukten und Dienst­leis­tungen besser, schneller oder auf beson­dere Art und Weise die Pro­bleme seiner Kunden zu lösen und so deren Wün­sche und Ideen zu verwirklichen.

Dazu muss es bereit und in der Lage sein, neue Trends und Tech­no­lo­gien am Markt zu erkennen und anzu­nehmen, besser noch, selbst zu pro­du­zieren und so aus der Rolle eines markt­be­glei­tenden Unter­neh­mens in eine füh­rende und gestal­tende Posi­tion zu kommen.

Mit anderen Worten: Inno­va­ti­ons­kraft spielt eine sehr zen­trale Rolle bei der Ent­wick­lung und der Zukunfts­fä­hig­keit eines Unternehmens.

Bei allem Streben nach Inno­va­ti­ons­kraft ist es jedoch außer­or­dent­lich wichtig, dass Unter­nehmen Ihr Bestands­ge­schäft im Auge behalten und sicher­stellen, dass sie ihre Posi­tion auf den bestehenden Märkten nicht schwächen.

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Schlüssel Nummer 1:
Nutzen Sie den Spielraum, den Sie haben

Häufig kommt es vor, dass, obwohl Inno­va­tion in den Anfängen von Unter­nehmen sehr prä­sent ist, Unter­nehmen diese Qua­lität ver­lieren, wenn sie sich einmal mit einem Geschäfts­mo­dell eta­bliert haben. Denn sie kon­zen­trieren sich dann auf die Pro­duk­ti­vität ihres Geschäfts und ver­nach­läs­sigen dabei die kon­se­quente Ent­wick­lung Ihres Portfolios.

 

 

Die orga­ni­sche Erneue­rung — also Inno­va­tion im Sinne einer kon­se­quenten Wei­ter­ent­wick­lung des Bestehenden bleibt häufig im Fokus. Inno­va­tion, die in neue Geschäfts­felder, Märkte oder Anwen­dungs­be­reiche hin­ein­reicht, die das Poten­zial hat neue Märkte zu eröffnen, ent­steht dagegen deut­lich seltener.

 

 

State­ments wie “da kennen wir uns nicht aus” oder “das ist nicht unser Kern­ge­schäft” ver­hin­dern leider häufig mög­li­ches Wachstum.

 

Steht ein Unter­nehmen dann erst einmal unter finan­zi­ellem, markt- und wett­be­werbs­sei­tigem Druck ist es mit der Gestal­tungs­kraft schnell vorbei. Im Exis­tenz­grün­der­portal des BMWi wurde vor Kurzem die nach­fol­gende Früh­erken­nungs­treppe ver­öf­fent­licht. Diese macht sehr schön deut­lich, dass Unter­nehmen recht­zeitig den Spiel­raum nutzen sollten, der Ihnen bleibt. Sie können sehr ein­fach die Posi­tion Ihres Unter­neh­mens bestimmen.

 

Frueherkennungstreppe
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Schlüssel Nummer 2:
Die Innovationskraft steckt in Menschen, nicht in Methoden

In dem Moment, in dem wir das Jah­res­budget defi­nieren, das wir für die ver­schie­denen Bereiche unseres Unter­neh­mens zur Ver­fü­gung stellen, müssen wir bedenken, dass wir einen Teil davon der Inno­va­tion über­lassen müssen, um in Zukunft weiter bestehen und wachsen zu können.

Inno­va­tion ist für Unter­nehmen sehr nütz­lich. Aber Ach­tung: Gleich­zeitig ist Inno­va­tion auch eines der am häu­figsten ver­wen­deten Worte in Unter­nehmen und Insti­tu­tionen aller Art, so dass sie manchmal ihren wirk­li­chen Wert verliert.

Auf die gleiche Weise habe ich in den letzten 5 Jahren eine Explo­sion von Titeln und Posi­tionen mit dem Wort “Inno­va­tion” erlebt.

Ich habe Neuigkeiten für Sie:
Das Studieren und Lernen einer oder mehrerer Methoden macht Sie nicht innovativ

Denn Inno­va­tion bedeutet viel mehr als Theo­rien und Tools. Es erfor­dert eine Reihe von Fähig­keiten und Prak­tiken. Denk- und Hand­lungs­weisen, die Men­schen helfen, sich selbst zu ent­wi­ckeln und aus ihrem „Status quo“ her­aus­zu­kommen, um sich vor­zu­stellen, “was sein könnte” (neu, innovativ).

 

Es gibt viele Gesichts­punkte hin­sicht­lich der Fähig­keiten, die eine inno­va­tive Person aus­zeichnen. Diese Fähig­keiten sind für alle, Mit­ar­bei­tende und Unter­nehmer, wün­schens­wert und notwendig.

 

Einige der Fähig­keiten, die ich bei den Inno­va­toren wahr­ge­nommen habe, mit denen ich die Gele­gen­heit hatte, zusam­men­zu­ar­beiten, möchte ich gerne mit Ihnen teilen:

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Schlüssel Nummer 3:
Schaffen Sie Rahmenbedingungen zum Lösen von Blockaden

Die besten Ideen­geber sind oft die eigenen Mit­ar­beiter – doch es müssen Wei­chen gestellt werden, um den Erfin­der­geist aus ihnen raus­zu­holen. Um dieses Poten­zial frei­zu­setzen und nutzen zu können, sollten Räume für Krea­ti­vität und Inno­va­tion geschaffen werden. Ihnen müssen freie krea­tive Räume gegeben werden, damit sie unkon­ven­tio­nell denken können. Denn Fixie­rungen des Den­kens blo­ckieren alles.

 

 

Zum Bei­spiel geben wir Objekten eine ein­ma­lige Ver­wen­dung (die, die ihnen tra­di­tio­nell gegeben wurde) und über­legen gar nicht, welche anderen Ver­wen­dungen sie haben könnten. Ein bekanntes Bei­spiel ist der Wagen­heber, mit dem wir das Auto anheben, um das Rad zu wech­seln, mit dem wir aber bei Bedarf auch die Mut­tern lösen können. Ein wei­teres Bei­spiel für eine Fixie­rung auf eine bestimmte Denk­weise könnte die Ver­si­che­rung sein. Wir stellen sie uns als Zah­lungen an Ärzte und Kran­ken­häuser vor, wenn wir krank sind, aber es fällt uns schwerer, uns vor­zu­stellen, dass sie (zum Bei­spiel) das Fit­ness­studio bezahlen, das wir nutzen können, um gesund zu bleiben.

 

 

Es geht darum, sich vor­zu­stellen, welche anderen Funk­tionen ein Objekt erfüllen kann und welche neuen Mög­lich­keiten es haben könnte. Als Nike z.B. seine Pro­duk­tion aus­la­gerte, nutzte es bestehende Fabriken (in China) für die Her­stel­lung seiner Schuhe. Flug­ge­sell­schaften nutzen vor­han­dene Res­sourcen (Kunden in der War­te­schlange), um neue Auf­gaben aus­zu­führen (Ein­che­cken), anstatt neue Mit­ar­beiter einzustellen.

 

 

Ich weiß, dass all diese Fähig­keiten ent­wi­ckelt und in per­sön­liche Fähig­keiten umge­wan­delt werden können. Abge­sehen davon, dass wir jeden Tag die for­melle Posi­tion eines Inno­va­ti­ons­lei­ters haben oder nicht, müssen wir bei allem, was wir auf beruf­li­cher und per­sön­li­cher Ebene tun, inno­vativ sein.

Ohne Vertrauen gibt es kein Wachstum mit Wert.

Der Schlüssel zu einer erfolg­rei­chen Ideen- und Inno­va­ti­ons­kultur heißt Ver­trauen. Wenn unter den Mit­ar­bei­tenden kein Ver­trauen herrscht, sie kein Ver­trauen zu ihrem Vor­ge­setzten und Arbeit­geber haben, dann werden sie auch keine Ideen äußern, son­dern die Arbeit nach Vor­schrift verrichten.


Ich lade Sie ein, dar­über nach­zu­denken, welche der oben genannten Fähig­keiten Sie besitzen, welche anderen Fähig­keiten Ihnen dabei helfen, den Status Quo zu durch­bre­chen, und welche Sie Ihrer Mei­nung nach noch ent­wi­ckeln müssen. Bei sich selbst oder in ihren Teams.


Besei­tigen Sie die men­talen Bar­rieren. Besei­tigen Sie Vor­ur­teile und suchen Sie nach Men­schen, die Ihnen beim Aufbau eines internen und externen Inno­va­ti­ons­netz­werks helfen.


Ein inno­va­tives Unter­nehmen defi­niert sich nicht nur über neue und inno­va­tive Pro­dukte, son­dern durch eine moderne, offene Unter­neh­mens­kultur, eine beson­dere Füh­rung mit inno­va­tivem Leit­bild und einer starken Vision sowie einer guten Arbeits­at­mo­sphäre, in der krea­tives Denken geför­dert wird. 

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